menfassend an, „Mobilité douce”- Maßnahmen einzu-
planen und automatische Poller vorzusehen.
b) présentation du projet d’aménagement parti
culier «Toussaint» à Mamer;
Gemeindearchitekt Patrick Wallers stellt dann das Sied-
lungsprojekt „Toussaint” in Mamer vor, dessen Ausarbei-
tung auf Seiten des Promotors seit 2014 im Gange sei.
Zu der Route d’Arlon hin sei eine verdichtetere Bauform
mit 4 Stockwerken sowie einem „Retrait” vorgesehen,
derweil zur Cité Mameranus hin eine Bauhöhe von 2,8
Stockwerken zur Anwendung komme. Geplant seien hier
Ein- und Zweifamilienhäuser.
Das Areal habe eine Fläche von 1,29 Hektar. Mit zum
Projekt gehöre auch ein Verteilerkreis mit Bypass für die
„Mobilité douce” an der Kreuzung der Rue Gaaschtbierg
mit der Rue Mameranus und der Rue François Trausch.
Hinzu komme eine Notausfahrt in Richtung Route d’Arlon,
da das gesamte Siedlungsgebiet seit seiner Entstehung
nur über eine Zu- und Ausfahrt verfüge. Die Notausfahrt
solle auch nur im Ernstfall geöffnet werden, automatische
Poller sollen ihre Nutzung durch Autofahrer unterbinden.
Rat Jemp Weydert (déi gréng) will wissen, ob der Fußweg
bis zu den römischen Thermen verlängert werden könne.
Bürgermeister Gilles Roth (CSV) meint, dass das prinzipiell
eines Tages möglich sein könne, derzeit sei das aber kein
Thema.
Rat Roland Trausch (LSAP) begrüßt die Schaffung der
Notausfahrt sowie auch den Verteilerkreis, der sich als
Bremse erweisen und zur Verringerung der gefahrenen Ge-
schwindigkeit in der Rue Gaaschtbierg beitragen werde.
Rat Jean Bissen (DP) erkundigt sich nach der Distanz
zwischen den Häusern am Bach und dem Bachlauf, diese
liege bei etwa 18 Metern, lautet die Antwort.
Bürgermeister Gilles Roth (CSV) ergänzt, dass sich das
geplante Regenrückhaltebecken auch positiv auf die
Wassermassen im Park Brill auswirken werde. Er unter-
streicht abschließend, dass er sich zum jetzigen Zeit-
punkt nicht für den Weiterbau des Fußgängerweges in
Richtung römische Thermen engagieren werde.
c) adoption d’une modification ponctuelle de la
partie graphique du Plan d’Aménagement Gé
néral (PAG) pour des terrains situés au centre
de la localité de Holzem (article 14 de la loi);
Die punktuelle Abänderung des grafischen Teils des all-
gemeinen Bebauungsplans (PAG) für bestimmte Grund-
stücke im Zentrum von Holzem wird einstimmig bewilligt.
d) adoption d’un projet d’aménagement particulier
«nouveau quartier» portant sur des fonds sis à
Mamer, au lieu-dit «3, route de Dippach», présen
té par le bureau Best Ingénieurs-Conseils s.à r.l.
pour le compte de A & R Projects s.a. et décision
quant à une indemnité compensatoire à exiger
du propriétaire pour la surface inférieure au quart
de la surface totale (articles 30 et 34 de la loi);
Zur Abstimmung kommt der Teilbebauungsplan „nou-
veau quartier” für das Areal auf Nummer 3, Route de
Dippach in Mamer (Hof Knepper) sowie vom Bauherrn
zu leistende Kompensierungsmaßnahmen. Das denk-
malgeschützte Haus an der Ecke bleibe erhalten, der-
weil die angebauten Scheunen durch neue Bauwerke
ersetzt werden, so Gemeindearchitekt Patrick Wallers.
Auf einer Fläche von 13,35 Ar entstehen so insgesamt
zehn Wohneinheiten, wovon sich deren zwei im geschütz-
ten Haus an der Ecke befinden werden. Diese beiden
Wohnungen seien denn auch über einen gesonderten Zu-
gang (via das Haus) erreichbar. Der Zufahrtsweg werde so
angelegt, dass er zu einem späteren Zeitpunkt in Richtung
Rathaus (Mamer Schlass) verlängert werden könne, was
der Gemeinde neue Möglichkeiten in Sachen Verkehrsfüh-
rung an besagtem Ort eröffne. Zu diesem Zweck trete der
Bauherr den Zufahrtsweg denn auch an die Gemeinde ab,
die ihn ihm wiederum zur Verfügung stelle.
Schöffe Roger Negri (LSAP) ergänzt, dass man Ge-
spräche mit der Straßenbauverwaltung zwecks Ein
führung von Tempo 30 in besagter Route de Dippach -
einer Staatsstraße - auf fast der gesamten Länge (bis zu
den letzten Häusern) aufgenommen habe.
Rätin Edmée Besch-Glangé (déi gréng) wirft dem zustän-
digen Studienbüro mangelnde Sorgfalt vor und weist auf
nicht stimmende Einwohnerzahlen in den Dokumenten
hin. Der Teilbebauungsplan wird einstimmig bewilligt.
e) lotissement d’une parcelle sise à Mamer, 1 rue
Dangé St Romain en 3 lots (article 29 de la loi);
Die Teilung der Parzelle auf Nummer 1, Rue Dangé Saint-
Romain in Mamer in drei Grundstücke und deren Bebau-
ung (drei Reihenhäuser) werden einstimmig bewilligt
f) lotissement d’une parcelle sise à Holzem, rou
te de Mamer en 5 lots (article 29 de la loi);
Die Teilung einer Parzelle in der Route de Mamer in
Holzem in fünf Grundstücke und deren Bebauung wer-
den mit den Stimmen der Mehrheit bewilligt.
Rat Jemp Weydert (déi gréng) sprach sich gegen das
Projekt aus, derweil sich seine Parteikollegin Edmée Besch-
Glangé ihrer Stimme enthielt. Als Grund führten beide Grü-
nen-Vertreter die nicht zu Holzem passende urbane Bau-
form an. Gepant sind fünf Häuser mit einer geringen Breite.
g) morcellement de terrains sis coin route
d’Arlon/rue Gaaschtbierg à Mamer.
Die Teilung des Grundstücks an der Ecke Route d’Arlon/
Rue Gaaschtbierg in Mamer wird einstimmig bewilligt.
h) Nicht auf der Tagesordnung:
Bürgermeister Gilles Roth (CSV) präsentiert das Umbau-
projekt der „Oeuvres paroissiales Mamer” für das Josy-
Barthel-Haus in der gleichnamigen Straße in Mamer, das
im Erdgeschoss Büroräume und im Obergeschoss vier
Wohnungen vorsieht, die für die Dauer von 20 Jahren
als Sozialwohnungen an Caritas vermietet werden sollen,
was wiederum eine staatliche Bezuschussung des Pro-
jektes in Höhe von 75 Prozent zur Folge habe. Generell
spreche nichts gegen das Vorhaben, nur in einem Punkt
schlage der Schöffenrat vor, eine Ausnahme zu machen,
dies in Sachen Parkplätze: Da es keine Möglichkeit gebe,
diese auf dem Grundstück zu verwirklichen, wolle die Ge-
meinde zwei Parkplätze pro Wohnung auf dem „Schunge-
schten”- Parkplatz vorsehen, gegen Bezahlung natürlich.
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Sitzungsbericht vom 3. März 2017