Gemengebuet 08/2016 - page 7

7. Approbation d'une 1
ère
modification du budget
des recettes et dépenses ordinaires 2016.
Bürgermeister Gilles Roth (CSV) erläutert kurz die erste
Anpassung des ordinären Budgets 2016, konkret gehe
es um einen Betrag von rund 106.000 Euro.
Rat JemP Weydert (déi gréng) stört sich an der weiteren
zwanzig-prozentigen Erhöhung der eh bereits hohen Aus-
gaben für Empfänge und Volksfeste auf 253.658 Euro.
Bürgermeister Gilles Roth (CSV) bezeichnet diese als
normal, als im Rahmen befindlich, zumal die entspre-
chenden Events in der Regel für die Bewohner der Ge-
meinde zugänglich seien.
Rat Jean Beissel (CSV) hakt ein und gibt dem Bürger-
meister Sukkurs.
Der Punkt wird mehrheitlich verabschiedet (Enthaltung:
Jean Bissen DP/ Nein: Edmée Besch-Glangé und Jemp
Weydert / Déi Gréng).
8. Approbation d’un devis de 1.250.000
T.T.C. pour
la remise en état de la Place de l’Indépendance à
Mamer.
Schöffe Roger Negri (LSAP) erläutert die Instandsetzung
der Place de l’Indépendance in Mamer für einen Gesamtbe-
trag - laut Kostenvoranschlag - von 1.250.000 Euro. Nach
30 Jahren werde der Kirchenvorplatz erstmals saniert, in-
klusive versenkbarer Poller, neuer Beleuchtung sowie der
Verlegung neuer unterirdischer elektrischer Leitungen und
der Anbringung bündiger Steckdosen, wodurch der ober-
flächige Kabelwirrwarr bei Veranstaltungen wie dem Wo-
chenmarkt oder der Kirmes künftig entfalle. Am Erschei-
nungsbild des Platzes ändere sich nichts, es sei dies eine
„réfection à l’identique”.
Während sich die Vertreter von LSAP und DP sogleich
einverstanden zeigen, erinnert Rat Jemp Weydert (Déi
Gréng) an den anfänglichen Kostenvoranschlag, der bei
lediglich 150.000 Euro gelegen habe. Zudem vermisse er
ein Gesamtkonzept, es sei kein „Shared Space” vorgese-
hen, es werde hier große eine Chance zur Aufwertung des
Ortskerns verpasst.
Rat Marcel Schmit (CSV) präzisiert, dass der erste Kos-
tenvoranschlag auf Reparaturarbeiten basiert habe,
jetzt gehe man aber von einer Gesamtinstandsetzung
aus, die auf längere Sicht durchaus Sinn mache.
Bürgermeister Gilles Roth (CSV) ergänzt, dass das Projekt
zur Revitalisierung des Dorfkerns von Mamer keineswegs
auf die lange Bank geschoben worden sei, sondern dass
der Schöffenrat stets gesagt habe, dass man das entspre-
chende Projekt erst nach Abschluss von Campus Kinneks-
bond und Campus Capellen angehen wolle. Das sei jetzt
der Fall, das sei ein Projekt für die kommende Amtsperiode.
Die Instandsetzung wird mehrheitlich (Nein: Edmée
Besch-Glangé und Jemp Weydert / Dé Gréng) verab-
schiedet.
9. Approbation d’un devis supplémentaire au mon­
tant de 390.000,00
T.T.C. (part commune) pour
le déplacement et la pose de canalisations et de
conduites d’eau dans le cadre de la reconstruc­
tion du passage supérieur CFL en gare de Mamer.
Der Kostenvoranschlag zur Erneuerung des Kanalnetzes
im Rahmen des Neubaus der Eisenbahnbrücke in Mamer
mitsamt Erneuerung des Geländers entlang der Gleise
(Rue de la Gare) wird einstimmig verabschiedet.
Schöffe Roger Negri (LSAP) hatte zuvor noch hervorgeho-
ben, dass die CFL das Haus links der Brücke (in Richtung
Holzem blickend) erworben hätten, so dass dort ein di-
rekter Zugang zu den Gleisen geschaffen werden könne.
10. Approbation des projets et devis au montant de
45.000,00
T.T.C. pour l’aménagement d’une
rampe au stade François Trausch à Mamer.
Zur Diskussion kommt der Bau einer Rampe für Be-
hinderte zum Fußballstadion in Mamer zum Preis von
45.000 Euro.
Rat Jemp Weydert (Déi Gréng) bemängelt die Breite von
1,50 Meter und die 360-Grad-Wende, beides sei unange-
passt für Radfahrer. Er schlägt eine gerade verlaufende
Rampe vor. Außerdem sei der aktuelle Zugang über den
Parkplatz nicht sicherer als durch den Hof der technischen
Dienste und auch nicht wirklich für Rollstühle geeignet.
Schöffe Roger Negri (LSAP) sagt, das sei so einfach nicht
möglich, wegen des Höhenunterschieds, wegen des Bachs
und wegen der Zufahrtsrampe der technischen Dienste
der Gemeinde, die nicht durch eine andere Rampe ver-
sperrt werden dürfe.
Rat Ed Buchette (CSV) regt die Besichtigung entsprechen-
der Projekte in skandinavischen Städten an, um sich ein
Bild anderer Möglichkeiten machen zu können.
Rat Romain Rosenfeld (LSAP) rät zur Miterneuerung der
Beleuchtung.
Rat Roland Trausch (LSAP) begrüßt die neue Rampe, die
Zufahrt über die Rampe der Regiedienste habe sowieso
stets nur erfolgen können, weil dies so geduldet gewesen
sei. Weil die Regiedienste jetzt dort ein größeres Materi-
allager eingerichtet haben ist die Durchfahrt für außen­
stehende zu gefährlich.
Rat Jean-Marie Kerschenmeyer (CSV) schließt sich diesen
Worten an, man habe jetzt 15 Jahre „herumge­doktert”,
jetzt solle man endlich „Nägel mit Köpfen machen”, in-
klusive einer besseren Beleuchtung und eines Behinder-
tenparkplatzes in unmittelbarer Nähe zur Rampe, auch
solle man einmal die Erneuerung des angrenzenden Park­
platzes ins Auge fassen, zudem seien die Rasengitterstei-
ne an der Sporthalle alles andere als behindertengerecht.
Bürgermeister Gilles Roth (CSV) schlägt vor, den vorlie-
genden Punkt aufgrund der ausgeuferten, aber konstruk-
tiven Diskussion zu vertagen. Man wolle ein Planungsbü-
ro zu Rate ziehen, eventuelle andere Projekte skizzieren
und grob berechnen lassen. Erwiesen sich diese als zu
teuer, könne man immer noch zum vorliegenden Projekt
zurückkehren.
Das Rampen-Projekt wird vertagt.
11. Fixation de la participation à l'action «Epargne
Scolaire 2016/2017» à 25,00
par élève.
Die kommunale Beteiligung an der Aktion „Epargne sco-
laire 2016/2017” wird einstimmig auf 25 Euro pro Schüler
festgelegt.
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Sitzungsbericht vom 17. Oktober 2016
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