Gemengebuet Mamer 06 - page 7

Interesse daran, dass irgendwem ein Ast auf den Kopf
falle. Im Extremfall werde einfach der komplette Baum
entfernt. Der Hau- und Fortstplan 2017 wird einstimmig
verabschiedet.
5. Approbation des projets et devis au montant de
27.000
TTC pour la construction d’un nouveau
chemin forestier au lieu-dit «Neieweier» à Mamer.
Projekt und Kostenvoranschlag in Höhe von 27.000
Euro für den Weg zum „Neieweier” in Mamer werden
einstimmig verabschiedet.
6. Circulation:
a) modification du règlement de circulation com-
munal du 11/07/2008 (avenant n° 11 - sta-
tionnement résidentiel);
b) introduction de secteurs de stationnement
à caractère résidentiel «Lycée» et «Gare» à
Mamer;
Schöffe Roger Negri (LSAP) erklärt die Änderung der kom-
munalen Verkehrsverordnung, bedingt durch die teilweise
Einführung des „Stationnement résidentiel”. Dieses wer-
de zunächst dort eingeführt, wo entsprechender Bedarf
bestehe: in den Straßen in der Umgebung des Mamer Ly-
zeums sowie am Bahnhof von Mamer. Von 7.30 bis 18 Uhr
sei dort eine Parkscheibe erforderlich, das Abstellen eines
Fahrzeugs auf zwei Stunden begrenzt. Pro Haushalt gebe
es maximal 3 Vignetten, jedoch sei eine Vignette jeweils
auf 2 Autos anwendbar. Zudem gebe es eine sogenannte
provisorische Vignette für Besucher, für eine Dauer von
1 Woche bis zu 3 Monaten. Falls andernorts Bedarf be-
stehe, könne dort auch das „Stationnement résidentiel”
eingeführt werden, vorerst beschränke man sich aber auf
die aufgeführten Straßen.
Rätin Nancy Brosius (Déi Gréng) will wissen, wie man in
diesem Zusammenhang mit den „Hëllef doheem”-Be-
diensteten in der Rue de l’Ecole umgehe.
Diese verfügten über ausreichend Parkraum im Cipa, das
sei so abgemacht, so Roger Negri, es sei jedenfalls nicht
so, dass jeder Angestellte eine Vignette erhalte.
Rätin Nancy Brosius (Déi Gréng) will weiter wissen, wieso
der „Kneppchen” nicht in das „Stationnement résiden-
tiel”- Areal miteinbezogen worden sei.
Schöffe Roger Negri­ (LSAP) erklärt, dass man das noch
tun könne, sollte entsprechender Bedarf bestehen.
Rat Romain Rosenfeld (LSAP) sichert die Unterstützung
seiner Fraktion zu diesem Vorhaben zu, bemerkt aber,
dass es Schüler im Lyzeum Mamer gebe, die für das dort
angesiedelte Baufach eingeschrieben seien und zum
Teil von so weit her kämen, dass sie nicht auf öffentliche
Verkehrsmittel zurückgreifen könnten und daher auf das
Auto angewiesen seien. Für diese Schüler müsse eigent-
lich Parkraum am Lyzeum vorgesehen sein, so Romain Ro-
senfeld, beziehungsweise das Lyzeum hätte Parkraum für
diese Schüler­vorsehen müssen.
Rat Jean-Marie Kerschenmeyer (CSV) will wissen, ab wann
das „Stationnement résidentiel” ­gelte und ob die Anwoh-
ner angeschrieben werden.
Schöffe Roger Negri (LSAP) erklärt, dass das „Station-
nement résidentiel” erst nach erfolgten Genehmigung
des Ministeriums mit einem dem festzusetzenden Ein-
führungsdatum versehen werde könne und, dass man
die Bürger auch in einer Informationsversammlung über
alles aufklären werde.
Die Unterpunkte a) und b) werden einstimmig verab-
schiedet.
c) Confirmation d'un règlement de circulation
temporaire d’une validité supérieure à 72
heures dans la rue du Kiem à Capellen.
Das zeitlich befristete Verkehrsreglement in der Rue du
Kiem in Capellen wird einstimmig bewilligt.
7. Approbation du règlement sur la subvention à ac-
corder aux personnes usagers du Service Krank
Kanner Doheem (SKKD) à titre de participation
aux frais de garde à domicile pour enfants.
Schöffe Luc Feller (CSV) stellt das Reglement zur Zuer-
kennung einer finanziellen Unterstützung für die Nutzer
der Dienstleistung „Service Krank Kanner Doheem”
(SKKD) vor. Es sei dies eine Struktur, auf die berufs-
tätige Eltern im Falle eines erkrankten Kindes zurück-
greifen könnten. Einwohner, die darauf zurückgreifen
würden, erhielten hierfür eine Bezuschussung durch die
Gemeinde Mamer. Mehrere Bedingungen seien hierfür
zu erfüllen: Die Familie muss in der Gemeinde Mamer
wohnen, beide Eltern müssen berufstätig sein, ab dem
2. Krankmeldungstag des Kindes muss ein ärztliches
Attest vorgelegt werden, und die Kinder müssen im Vor-
feld für diese Dienstleistung eingeschrieben sein. 20 Fa-
milien machten bislang Gebrauch davon, und das SKKD
funktioniere jeweils werktags von 7 bis 18 Uhr.
Der Punkt wird nach unterstützenden Worten der Räte
Marcel Schmit (CSV), Jean Bissen (DP) und Nancy Brosius
(Déi Gréng) einstimmig verabschiedet.
8. Finances communales:
a) approbation de 8 crédits supplémentaires au
chapitre des dépenses ordinaires du budget
de 2016;
b) approbation de 13 crédits supplémentaires au
chapitre des dépenses extraordinaires du bud-
get de 2016;
Bürgermeister Gilles Roth (CSV) präzisiert, dass es sich
bei den zur Abstimmung kommenden Unterpunkten um
eine rein buchhalterische Operation handele, um die
jeweiligen Budgets bei den ordentlichen bzw. außeror-
dentlichen Ausgaben 2016 auszugleichen. Dieser Vor-
gang sei nicht mit der Aufnahme eines Darlehens zu
verwechseln, auch habe er keine Auswirkungen auf das
globale Budget 2016.
Rätin Nancy Brosius (Déi Gréng) und Rat Jean Bissen
(DP) geben an, sich beim Votum enthalten zu wollen, da
sie sich auch bei der Abstimmung über das Budget ent-
halten hätten.
Rat Jean Beissel (CSV) zeigt sich einverstanden mit dem
sogenannten Kredit-Switch und bescheinigt der Gemein-
de Mamer Flexibilität bei der Buchhaltung.
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Sitzungsbericht vom 18. Juli 2016
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