d) Die finanzielle Entschädigung für das begleitende
Lehrpersonal der Winterklassenfahrt nach Xonrupt
(F) wird einstimmig auf 18 Euro pro Tag und Lehrper-
son festgelegt.
2. Regional Museksschoul Westen - approbation
provisoire de l’organisation scolaire 2016/2017
de l’enseignement musical et du tarif unitaire par
heure de cours annuel.
Schöffe Luc Feller (CSV) stellt die provisorische Organi
sation 2016/2017 der regionalen Musikschule Westen
vor. Er leitet den Punkt mit der Erläuterung ein, dass die
Gemeinde Mamer ja bekanntlich nach zehn Jahren „Ugda-
Musikkursen” nunmehr durch Erfüllen diverser Bedin-
gungen in den Status einer regionalen „Ugda-Musikschule”
erhoben worden sei, dies zusammen mit elf weiteren Ge-
meinden, wovon wiederum die Gemeinde Bartringen die
Trägergemeinde sei, was aus organisatorischen Gründen
bedinge, dass man jetzt früher als in den Vorjahren über
die provisorische Schulorganisation abstimmen müsse,
da die Gemeinde Bartringen nach Eingang der jeweiligen
Planungen der Mitgliedsgemeinden der Musikschule Wes
ten ein finales Votum in ihrem Gemeinderat vornehmen
müsse. Zur konkreten Organisation des Ablegers der Ge-
meinde Mamer der Musikschule Westen könne man der-
zeit noch keine endgültige Angaben machen, es sei bes-
tenfalls eine Hochrechnung möglich, da noch ein Monat
Zeit sei bis zum Ende der Einschreibefrist, demnach seien
bis dahin auch noch Änderungen möglich.
Luc Feller erklärt dann noch einmal kurz den Unterschied
zwischen „Musikkursen” und der „Musikschule”, dieser
schlage sich vor allem in einer höheren staatlichen Be-
zuschussung nieder, weitere Details habe er damals
beim Votum über die Musikschule Westen gegeben.
Auf das Kursangebot selbst kommend, präzisiert Luc
Feller, dass man eine Anfrage bei der Ugda eingereicht
habe, um die Gesangskurse parallel zum „Chant choral”
auch auf andere, modernere Gesangsrichtungen (Pop,
Rock, Musical) auszudehnen, um auf eine entsprechende
Nachfrage aus den Reihen der Jugendlichen zu reagieren.
Bis jetzt zähle man für das kommende Schuljahr 507
Einschreibungen insgesamt, gegenüber 478 im Vorjahr.
Der Kostenpunkt liege um etwa 5 Prozent höher, be-
dingt durch die automatische Gehälteranpassung der
Lehrbeauftragten. Eine Musikstunde koste 4.880 Euro.
Die Ugda-Musikschule der Gemeinde Mamer generiere
Gesamtkosten in Höhe von 805.000 Euro für das kom-
mende Schuljahr, das seien 60.000 Euro mehr als im
Vorjahreszeitraum. Der Großteil dieses Betrags entfalle
dabei auf die Individualkurse - nämlich 655.000 Euro.
Vom Gesamtbetrag gingen 345.000 Euro zu Lasten der
Gemeinde Mamer, gegenüber 365.000 Euro im Vorjahr.
Dieser Umstand sei bedingt durch den Aufstieg vom
Anbieter von „Musikkursen” zur „Musikschule”, so dass
man bei mehr Einschreibungen weniger Kosten habe, da
die Subsidien entsprechend höher seien. Luc Feller er-
innert zum Schluss seiner Ausführungen an ein gemein-
sames Konzert mit der Militärmusik am 5. März 2017,
bei dem 100 Kinder der Musikschule, 100 Erwachsene
sowie 20 bis 30 Jugendliche aus den Blasinstrumente-
Kurse mit auftreten, bei dieser Gelegenheit könne sich
dann jeder davon überzeugen, was in der Musikschule
Mamer geleistet werde.
Rat Jean Bissen (DP) dankt dann für die detaillierte Auf-
stellung, die steigende Tendenz bei den Einschreibungen
zeuge von der Qualität des Angebots einerseits und vom
Interesse bei der Jugend andererseits.
Rat Romain Rosenfeld (LSAP) würdigt die aufwändige
Organisation, bezeichnet die Ugda als wichtigen und rich-
tigen Partner, erwähnt die hohe Qualifikation der Lehr
beauftragten, sieht die Musikschule als wichtigen Baustein
bei der Förderung der Heranwachsenden sowie auch als
entscheidendes Element bei der Absicherung des Fortbe-
stands der lokalen Kulturvereine.
Rätin Edmée Besch-Glangé (Déi Gréng) schließt sich den
Worten der Vorredner an, erwähnt den hohen Kosten-
punkt, dieser sei angesichts des Nutzens für die Kinder
aber vertretbar.
Rat Marcel Schmit (CSV) geht in seiner Funktion als
CSV-Sprecher näher auf die Musikschulorganisation
2016/2017 ein, spricht vom guten Ruf und der hohen
Qualität der Musikschule, beides Faktoren, die verant-
wortlich für den regen Zulauf seien. Dann kommt er auf
die räumlichen Engpässe zu sprechen, mit der die Musik-
schule auf dem Campus Kinneksbond zu tun habe, hier
müsse angesichts der steigenden Schülerzahl eine lang-
fristige Lösung gefunden werden. Als Fazit behalte er zu-
rück, dass die Musikschule eine Win-Win-Situation für die
Gemeinde, für die Bürger und für die Kulturvereine dar-
stelle, der Preis sei hoch, aber durchaus gerechtfertigt.
Schöffe Roger Negri (LSAP) reagiert umgehend auf
den angesprochenen räumlichen Engpass, man wolle
zusammen mit dem Architekten des Campus Kinneks-
bond nach möglichen Lösungen suchen und die ent-
sprechenden Informationen mit in den Gemeinderat
bringen, sobald diese vorlägen und eine Machbarkeits-
studie durchgeführt sei. Die Musikschulorganisation
2016/2017 wird einstimmig verabschiedet.
3. Loi modifiée du 19/07/2004 concernant
l’aménagement communal et le développement
urbain:
a) lotissement d’une parcelle sise à Capellen, 19
avenue Grand-Duc Jean en 3 lots (article 29
de la loi);
b) lotissement de deux parcelles sises à Mamer,
67-69 route d’Arlon en un lot (article 29 de la
loi);
c) lotissement d’une parcelle sise à Capellen, 23
avenue Grand-Duc Jean en 3 lots (article 29
de la loi).
Nachdem Gemeindearchitekt Patrick Wallers den Unter
punkt (a) vorgestellt hat, erfragt sich Rätin Edmée
Besch-Glangé (Déi Gréng) das Wort und kommt auf jene
58 Bürger jenes Teils der Cité Kurt, der sich auf dem
Gebiet der Gemeinde Mamer befindet, zu sprechen, die
beim neuen allgemeinen Bebauungsplan (PAG) gegen
die Verringerung des seitlichen Abstands beim Hausbau
von 4 auf 3 Meter Einspruch erhoben hätten. Der Schöffen
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Gemengebuet
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05 2016
Mamer Cap Holzem